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          "html": "<p><strong>Unkenrufe müssen nicht pessimistisch sein</strong></p><p>Allerding hätte die Rotbauchunke allen Grund dazu. Der Bestand ist mehr als gefährdet. Als Art der Tiefebene hat sie besonders durch Landnutzung mit dem Rückgang ihres Lebensraumes zu kämpfen.</p><p>Als Laichgewässer nutzt sie typischer Weise die <a class=\"glossary\" data-id=\"8\" title=\"Qualmwasser\" onclick=\"window.openGlossary('Qualmwasser')\">Qualmwasser</a> entlang großer Flüsse wie der Elbe. Diese durch Hochwasser entstanden Gewässer trocknen nach einigen Wochen wieder aus und sind dadurch vollkommen frei von Fischen und anderen Fressfeinden. Durch die trockenen Sommer der letzten Jahre halten aber weder die genannten <a class=\"glossary\" data-id=\"8\" title=\"Qualmwasser\" onclick=\"window.openGlossary('Qualmwasser')\">Qualmwasser</a>, noch Pfützen oder wassergefüllte Senken lange genug Wasser für die Entwicklung der Kaulquappen zur erwachsenen Rotbauchunke.</p><p>Der Ruf ist dunkles, klangvolles „uuh – uuh – uuh“ in Abständen von über 1,5 Sekunden. Dabei werden der Körper und die Kehle kugelförmig aufgebläht, so dass die farbige Fleckung an der Kehle sichtbar wird. Ein Unkenchor klingt unheimlich und stimmungsvoll zugleich. Junge Tiere rufen heller, ähnlich wie ältere Gelbbauchunken.</p>"
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          "html": "<p>Sehr kleine Froschlurchart, Rücken grünlich, schlammbraun, Unterseite blauschwarz mit roten Flecken. Die roten Flecken dienen der Warnung. Bei Gefahr präsentieren sie ihre „Schock“-Farben, in dem sie Arme und Beine über den Rücken krümmen (<a class=\"glossary\" data-id=\"9\" title=\"Kahnstellung\" onclick=\"window.openGlossary('Kahnstellung')\">Kahnstellung</a>). Die Bauchfärbung kann ins gelborange reichen, was eine Unterscheidung mit der Gelbbauchunke (<em>Bombina variegata</em> auch: Bergunke) erschwert. Von Laien ist eine Unterscheidung zur Gelbbauchunke noch durch den Fundort möglich, da sich in Deutschland die Fundorte kaum überschneiden. Weiteres Unterscheidungsmerkmal sind kleinere und weniger zusammenhängende Flecken. Weiße Punkte in den blauschwarzen Bereichen sind scharf begrenzt und deutlich zu erkennen. Beiden Unkenarten gemein sind die herzförmigen Pupillen.</p>"
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          "html": "<p>April bis Juli/August.</p><p>Anders als die meisten anderen Froschlurche leben Unken vom Frühling bis Herbst überwiegend im oder am Wasser.</p>"
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          "html": "<p>Gesamtlänge ca. 45 mm. Flossensaum mit Netzstruktur. Schon wenige Tage nach dem Schlüpfen fallen die gelben Streifen entlang der Rückenmitte auf, die später verschwinden.</p>"
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          "html": "<p>In ganz Nordostdeutschland verbreitet. Typische Tieflandart (Tieflandunke). Die westliche Grenze verläuft durch Schleswig-Holstein, in Niedersachsen an Aller und Oker bis hin zum Steinhuder Meer, dann an den Flussauen von Elbe, Mulde und weißer Elster entlang.</p><p>Das Gesamtverbreitungsgebiet erstreckt sich bis weit nach Osteuropa.</p>"
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